Glaubst du an Zeichen? Was ist die Stimme des Universums, und wie kann man sie hören?
Wenn wir an die Zukunft denken, sie planen oder von ihr träumen, nehmen wir ganz selbstverständlich an, dass sie noch nicht existiert. So hat man es uns in der Schule beigebracht und später an der Universität: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft — eines nach dem anderen, in dieser Reihenfolge. Es scheint das Natürlichste der Welt. Aber was, wenn die Zeit ein wenig anders funktioniert? Oder, ganz ehrlich, ganz und gar anders?
Erinnern wir uns an die bekannten Worte Albert Einsteins: „Die Unterscheidung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist nur eine besonders hartnäckige Illusion.“ Der große Physiker legt nahe, dass die Ereignisse nicht auf einer Zeitachse angeordnet sind, wie wir sie uns vorstellen — sondern in einer ganz anderen Ordnung. Und der interessanteste Schluss daraus: Möglicherweise ist bereits alles geschehen. Auch das, was wir jetzt Zukunft nennen.
Wenn man das auch nur für eine Sekunde zulässt, stellt sich eine reizvolle Frage: Können wir, hier, in unserer sogenannten Gegenwart, irgendwie wissen oder spüren, was mit uns oder den Menschen, die uns nahestehen, geschehen wird — dort, in der sogenannten Zukunft?
Merkwürdig: Ob wir wollen oder nicht, immer wieder versuchen wir, irgendein Signal aufzufangen, irgendein Zeichen — als sende es uns jemand absichtlich, um uns zum Handeln zu bewegen oder uns im Gegenteil zurückzuhalten.
Oft fragen wir uns nicht einmal, warum wir plötzlich unsere Meinung geändert haben — oder unsere Route, oder eine Antwort, die uns schon auf der Zunge lag, oder unsere Pläne für den Tag. Oder warum wir falsch abgebogen sind, uns gegen einen Anruf entschieden haben, eine längst geschriebene Nachricht doch nicht abgeschickt oder im letzten Moment etwas ganz anderes gewählt haben — und uns erst später erinnern: Uns hat irgendein völlig zufälliges Ereignis dazu gebracht, das scheinbar nichts damit zu tun hatte.
Gibt es Zeichen wirklich? Und wenn ja — wer sendet sie? Hier lohnt es sich, an eine vertraute Wendung zu denken: „die Stimme des Universums“. Und was ist das im Grunde für eine Stimme? Wie hören wir sie? Vielleicht sind eben jene Zeichen die Stimme des Universums — seine leise, unbemerkte Antwort, mit der es uns etwas sagen will.
Ich will keine dramatischen Geschichten anführen — aber auch ganz alltägliche kennt jeder. Man hat es nicht rechtzeitig irgendwohin geschafft — etwas hat einen aufgehalten, ist dazwischengekommen — und am Ende stellte sich heraus, dass man dort gar nicht sein musste. Solche Beispiele lassen sich viele finden. Und das Interessanteste: In diesem Moment ist uns meist überhaupt nicht bewusst, dass uns ein Zeichen gegeben wurde. Und vor allem — dass wir darauf reagiert haben.
Viele suchen überhaupt nicht nach Zeichen und würden ihre Existenz wohl bestreiten. Solche Menschen überzeugen zu wollen, ist zwecklos, und darum geht es in diesem Artikel auch nicht. Aber für diejenigen, die zumindest bereit sind, den Gedanken zuzulassen, dass das Universum zu uns spricht — für sie kann die Fähigkeit, Zeichen wahrzunehmen, wichtig werden. Was für Zeichen? Nun, so ziemlich alles. Eine Ampel, die im falschen Moment auf Rot springt. Ein Brief, der verloren ging. Eine Fahrkarte, die plötzlich weg war. Die Liste ließe sich lange fortsetzen.
Und was, wenn wir uns gar nicht sicher sind, ob wir diese Zeichen überhaupt bemerken können? Für solche Fälle gibt es die App „Antwort des Universums“. Sie ist kein Orakel und sagt dir dein Schicksal nicht voraus — sie kann dir nur eben jenes Zeichen geben, im Moment, in dem du dich einfach nicht entscheiden kannst. Und nicht die App entscheidet, sondern du: Sie gibt dir bloß einen leisen Hinweis.
Komisch: Sowohl die, die an Vorzeichen glauben, als auch die, die nicht daran glauben, hören doch ab und zu auf sie. Das erinnert an die halb anekdotische Geschichte über Niels Bohr. Der Physiker wurde gefragt, ob er wirklich glaube, dass ein Hufeisen über der Tür Glück bringe. Bohr, so heißt es, antwortete mit einem Lächeln: Ein Hufeisen bringt Glück sogar denen, die nicht daran glauben.
So geht es auch uns: Wenn wir uns einfach nicht entscheiden können — wenn wir erschöpft sind vom Abwägen des Für und Wider, wenn ein und derselbe Gedanke sich im Kreis dreht und nicht loslässt, wenn wir heute zu dem einen neigen und morgen zum genauen Gegenteil, wenn wir es wieder und wieder aufschieben — dann suchen wir früher oder später eine Antwort irgendwo jenseits des Rationalen, auch wenn wir es uns selbst nicht eingestehen.
Meist kommt einem so etwas wie eine Münze in den Sinn oder irgendein Vorzeichen, das gerade zu passen scheint. Und wenn wir eine Münze werfen, überlassen wir uns ja dem Zufall — und doch hören wir erstaunlich oft genau auf diesen Zufall.
Aber ist dieser Zufall wirklich zufällig?
Die App „Antwort des Universums“ lässt sich als eben solche Münze verstehen. Nur verwandelt sie die Frage nach der Entscheidung in ein schönes Ritual — eines, das dich die ganze Irrationalität des Augenblicks erleben lässt.
Die meisten von uns sind es gewohnt, sich auf genaue Berechnung zu verlassen. Aber was tun, wenn es für eine genaue Berechnung schlicht an Daten fehlt und trotzdem eine Entscheidung getroffen werden muss? Was tun, wenn alle vernünftigen Argumente bedacht sind — und sich genau die Waage halten? Was tun, wenn du deiner eigenen Lage zu nah bist, um sie von außen zu sehen? Was tun, wenn es unerträglich wird, so weiterzumachen, und die Entscheidung trotzdem nicht kommt? Was tun schließlich, wenn du irgendwo tief im Inneren diese Entscheidung nicht selbst treffen willst und sie insgeheim auf etwas anderes abwälzen möchtest?
Solche Situationen gibt es genug. Ihnen allen ist eines gemeinsam: Am Ende suchen wir etwas, worauf wir uns stützen können, um endlich von der Stelle zu kommen. Und die App „Antwort des Universums“ ist genau für solche Fälle da. Nicht mehr und nicht weniger.
Es hat keinen Sinn, hier ausführlich über die App selbst zu sprechen — darum geht es in diesem Artikel nicht. Wie sie funktioniert und warum man nur eine einzige Frage am Tag stellen kann — all das kannst du im Bereich „Über das Projekt“ nachlesen. Ich sage nur zwei Worte dazu: Sie ist schön und kostenlos, und sie auszuprobieren kostet dich nichts.
Und ob es etwas bringt? Das ist, wie man so sagt, eine Frage des Glaubens — aber denk an das Hufeisen über Niels Bohrs Tür. Und letztlich ist es einfach die Gelegenheit, über sich selbst zu lächeln und zu lachen. Warum nicht?